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Jahreshauptversammlung am16.02.2017

 

Begrüßung durch Marianne Bode und Verlesung des Berichts der Zu- und Abgänge von Mitgliedern.

Gedenkminute für die Verstorbenen.

Begrüßung der neuen Mitglieder.

Bärbel Alpers erinnert an die Fahrten.

Die Kassenberichte wurden von Anke Bednorz und Giesela Rapp vorgelesen und von der Kassenprüferin Dietlinde Marquardt bestätigt. Kassenprüferinnen für 2017 sind Heidi Ellingen und Inge Hermes.

Der Rechenschaftsbericht, oder Rückblick auf das Jahr 2016 von Bärbel Alpers wurde von Giesela Rapp vorgelesen.

Einheitliche Shirts für die Landfrauen wurden zum anteiligen Preis von 10,--€ angeboten.

Bestellung erfolgte nach der Versammlung, da eine Anprobe erforderlich war.

 

Drehorgel und Bänkelgesang mit Helmut Beelte

 

Während des Kaffeetrinkens erfreute uns Herr Beelte schon mit Drehorgelmusik. Anschließend begrüßte er uns mit einem Gedicht und bat uns, wenn möglich mitzusingen, dazu verteilte er seine mitgebrachten Liederbücher.

Gesungen wurden viele bekannte Lieder, wie zum Beispiel: Auf der Lüneburger Heide, Adelheid, Anneliese u.s.w.

Besondere Begeisterung erzielte er mit der Moritat vom Sabinchen und vom Räuber Lippold. Dazu konnten wir seine selbst gemalten Bilder bestaunen.

Es waren ca. 70 Frauen anwesend, die ausnahmslos fröhlich ihren Heimweg antraten.

 

Zum Schluß bestellten noch 22 Landfrauen ein Shirt.

Giesela Rapp

Fischchessen am 06.04.2017 im Gasthaus Peine

93 Landfrauen nahmen um 17:00 Uhr im Gasthaus Peine in Brunkensen teil. Bis alle Infos ausgetauscht und der wunderbare Fischteller verzehrt war, zeigte die Uhr bereits 18:15 Uhr an.

Monika Kröller aus Höxter stand am Microfon mit einem Gehstock und einem alten Hut. Viele kritische Augen blickten sie an. Was wird sie uns erzählen? Der Titel: „Auch schon wieder ein Jahr älter“ begegnet uns doch auch in jedem Jahr.

Aber dann ging es los, mit Herz, Humor und Schnauze.

Jedes Jahr macht aus uns Juwele und wenn wir dann auch noch den Mumm aufbringen, uns selbst auf den Arm zu nehmen, verschönern uns die Lachfältchen. Und mit dieser Schönheitspflege hat sie sofort begonnen. Wir lernten neue Worte, wie zum Beispiel: den hin und wieder vorkommenden Gesäßhusten oder bei sehr alten Männern vorkommenden Gesichtsgully.

Ein amüsanter Tip für die kostenlose Räumung der zu groß gewordenen Wohnung folgte.

Perfekt immitierte Sie die Jugendsprache mit der jedes Enkelkind ins Staunen kommt.

Sie rezitierte Eigene Gedichte zum schmunzeln, zur Liebe und zum Leben.

Wenn sie den alten Hut aufsetzte, nannte sie sich Oma Ernestine. Eine schlagfertige knackige Oma war sie dann. Schlagfertigkeit ist der Erfolg gelebter Jahre, knackig sind die Knochen inzwischen. Einen wichtigen Hinweis zu den Erfahrungen aus dem Altersheim, falls man sich auch außerhalb mal auf den Weg macht: Für Rentnerrollis gibt es auch schon ein Navi, denn wer kann sich noch jeden Weg merken?

Mit einem Ameisengedicht beendete Sie Ihren Vortrag.

Es war eine gelungene Schönheitspflege für die Lachfältchen.

Giesela Rapp

Reise Groemitz.jpg

4 Tage in Görlitz und Umgebung

17.05.2017

6:25 Uhr Der Bus ist pünktlich und wir 6 Brunker steigen ein.Nachdem die letzten Fahrgäste in Freden zugestiegen sind stellt sich der Busfahrer vor und wünscht uns eine gute Reise. Dann erzählt Bärbel Alpers, wohin sie uns entführen will und hofft: Alles wird gut.
Fröhlich stimmen wir die ersten Lieder an. Es ist warm, die Sonne bescheint die blühenden Rapsfelder. Es ist ein Leuchten im Harzvorland und setzt sich fort bis zur Autobahnauffahrt. Nach 2 Pausen erreichen wir Bautzen. In meinem Kopf spuken die Gedanken an die berüchtigten Bautzener Gefängnisse. 2 Stadtführer nehmen uns in Empfang. Wir erfahren vieles über die Geschichte der Sorben."Sehr interessant"  Dann sehen wir die Stadt der Türme, der wunderschön restaurierten Handelshäuser, die Fußgängerzone, einen Dom, der von evangelischen und katholischen Christen benutzt wird. ökumenische Eintracht seit sehr sehr langer Zeit. Auch das angeschlossene Stiftsgebäude ist faszinierend.Wir sehen kleine Gassen und sehr viel Grün. Zum Schluß besuchen wir noch einen historischen Senfladen und probieren uns durch verschiedene Sorten. Auch sehr lecker.
Fazit: Bautzen ist wunderschön und unsere Zeit war viel zu kurz. In dem sehr gepflegten modernen Hotel in Holtendorf erwartet uns ein gutes Abendessen. Müde fallen wir ins Bett. Durch das offene Fenster höre ich noch fröhliches Lachen von der Terrasse. Alle Fahrgäste sind also doch noch nicht müde.

18.05.2017

Nach einem guten Frühstück geht es los: Unser 1. Ziel ist Kloster Marienthal. Wir hören die wechselvolle Geschichte des Klosters und erfahren mit welchem Fleiß und welcher Geduld die Nonnen sich den jeweiligen Gegebenheiten anpassten. Bestürzt muß ich aber auch erkennen, daß Frauen in unserer Zeit sich so absolut unterordnen. Kann das Gott gewollt sein? Unser nächstes Ziel ist Zittau, ein Stadtrundgang folgt, dann steigen wir in die Schmalspurbahn nach Oybin. Wunderschöne Landschaften im hellsten Sonnenschein sehen wir langsam an uns vorüber gleiten. Oybin ist ein Ferienort, der sich an interessant von der Natur geformte Felsen lehnt. Wir erklimmen die 70 Stufen zum Eingang der bezaubernden Hochzeitskirche. Auf Grund der Felsen sitzen die Kirchenbesucher wie in einem Stadion oder Amphitheater. Der Prediger unten vor dem Altar hat somit alle seine Schäfchen im Blick. „Praktisch" Nach einer Tasse Kaffee und einem riesigen Stück Kuchen ist unser nächstes Ziel Herrenhut. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch viele gut erhaltene, oder gut restaurierte Umgebindehäuser. Die Dörfer Jonsdorf und Waltershof bezaubern nicht nur durch ihre wunderbaren Häuser, sondern auch durch die bunte Blütenpracht in den Vorgärten. Herrenhut ist weltbekannt für seine vielzackigen Weihnachtssterne. Wir schauen in der Manufaktur den Arbeiterinnen zu. Einige Landfrauen kaufen auch für das nächste Weihnachtsfest ein. Erschöpft und hungrig kehren wir in unser gemütliches Hotel zurück.

19.05.2017

Das Hotel überrascht uns mit einem geschichtlichen Vortrag über den Namensgeber Duroc. In der Bekleidung des Marschall´s, der ein enger Freund Napoleon´s war, wirkt die Geschichte fast authentisch. Es entsteht das obige Gruppenfoto und auf Wunsch auch Einzelfotos. Wer möchte nicht gern mal von einem Freund Napoleon´s in den Arm genommen werden.
Jetzt steht für den ganzen Vormittag Görlitz auf dem Programm. Leider können wir nicht in das schönste Kaufhaus Europas, denn es wird zur Zeit renoviert und steht nur für besondere Event´s zur Verfügung. Aber Görlitz bezaubert durch wunderbar restaurierte Prachtstraßen.Viele Gebäude aus verflossenen Jahrhunderten wurden liebevoll wieder hergestellt. Die wenigen Häuser, bei denen noch immer Besitzfragen ungeklärt sind, oder verschollene Eigentümer nicht gefunden wurden stehen dazwischen im strahlenden Grau der DDR-Zeit. Wir winken den wenige Meter entfernt lebenden polnischen Nachbarn zu und sehen 5 große Schulgebäude in geringem Abstand zueinander auf der deutschen Seite. Diese werden von deutschen und polnischen Schülern besucht. Gut für ein friedliches Europa.
Wir kosten das Bier einer traditionsreichen Brauerei und lassen uns anschließend mit schlesischem Himmelreich verwöhnen. Unser nächstes Ziel ist Schloß Königshain mit einem wundervollen Rhododendrongarten. Betörender Duft und eine Farben- und Blütenvielfalt überwältigt uns. Weiter geht die Fahrt zu einem stillgelegten Braunkohlerevier. Aus der Grube ist der Bärwalder See von unglaublichem Ausmaß entstanden. Er ist ca. 5 Km lang 3 Km breit und 70 Meter tief. Das so entstandene Erholungs- und Feriengebiet ist
beeindruckend. Nun besuchen wir noch den Ehrlichthof in Rietschen. Er hat kleine Ferienhäuser, einen Hofladen, Kunsthandwerker, eine Kaffeescheune und vieles mehr. Wieder im Hotel erwartet uns in den Partyräumen im Kellergeschoß ein wunderbar gedeckter Tisch, ein Buffet und der Musiker und Sänger Ronny. Er ist zwar nicht der berühmte Ronny der 60er und 70er Jahre, aber seine Stimme und gefühlvolle Musik lassen uns daran glauben. Begeistert schwingen die jung gebliebenen Landfrauen das Tanzbein. Aber auch zuschauen und zuhören macht Spaß. In den Musik-Pausen liest Ingrid Hagel Stilblüten aus Kindertexten vor. „Köstlich"

20.05.2017

Die Koffer sind gepackt und werden verladen, die Zimmerschlüssel abgegeben. 
Die Hotelmitarbeiter stehen winkend am Bus. Ein Super-Hotel war das. Bevor wir in Richtung Alfeld fahren, machen wir noch einen 2 stündigen Stopp in Leipzig. Das Gebäude des Leipziger Bahnhof´s ist aus dem 19.Jahrhundert und inzwischen 300 Meter lang. Wir erkunden den Kopfbahnhof trinken bei Starbuck Kaffee kaufen kleine Mitbringsel. Dann geht die Fahrt in Richtung Heimat. Die ersten Reisenden verlassen uns. 
Überall sehe ich nur fröhliche Gesichter, also war die Fahrt ein voller Erfolg.

Giesela Rapp


 

Wandern mit den Landfrauen Alfeld

Nette Gemeinschaft, mit Anderen unterwegs sein. Neue Orte kennenlernen, nicht nur durch das Durchfahren mit dem Auto. Dörfer und Landschaften aus einem anderen Blickwinkel erkunden.

Unter diesem Motto gehen eine Gruppe von Landfrauen Alfeld jeden 1. Montag im Monat auf Entdeckungsreise. Viele schöne und sehenswerte Orte und Wege wurden schon erwandert. Auf neue Ziele freuen sich die Landfrauen und ihre Gäste auch in diesem Jahr. Ein für alle gangbare Strecke wird ausgesucht, ein Treffpunkt ausgemacht und schon kann es losgehen. Anschließend noch auf einen Kaffee und Kuchen einkehren. Beim Wandern kommt „Frau „ mit den Weggefährten ins Gespräch. Ein Erlebnis bei dem auch die nähere Umgebung neu kennengelernt wird. Das Ziel des Ausflugs im Monat März war das Külftal. Eine Wanderung bei frühlingshafter Temperatur führte die Landfrauen von Lübbrechtsen über Rott wieder nach Lübbrechtsen. Eingekehrt wurde bei Familie Senne und bei Kaffee und Kuchen wurde noch geklönt und die nächste Wanderung geplant. Jederzeit sind auch Nichtmitglieder des Landfrauenvereins als Gäste willkommen. Am 3. April um 14Uhr startet die nächste Wanderung in Coppengrave. Auskunft bei Bärbel Alpers tel. 05181/5404

 

 

 

Tätigkeitsbericht der Alfelder Landfrauen 2017

 

Die 1. Versammlung 2017 war am 11. 1. bei Aue, Röllinghausen, zu der 58 Mitglieder erschienen sind. Nach der Begrüßung überreichte Marianne Bode 800.00 € der Weihnachtsspende an Kirchenkreissozialarbeiterin Susanne Gottschalk, um Familien mit Kindern bei den Schulmate-rialien zu unterstützen.

Danach entführte uns Sven Ackermann mit dem Vortrag „Naturwunder Amazonas“ in eine exotische Welt. In dem größten zusammenhängenden Wassergebiet der Erde gibt es eine vielfältige Flora und Fauna.

 

Zur Jahreshauptversammlung am 16. 2. bei Flügge, Hörsum, begrüßte Marianne Bode 59 Teilneh-mer. Danach gedachten alle der Verstorbenen Uschi Gödeke, Hoyershausen, Anna-Lore Waßmann, Lübbrechtsen und Irene Kraus, Brunkensen, bevor Gisela Regenhardt aus Alfeld und Walburga Linse aus Deilmissen als neue Mitglieder herzlich begrüßt werden.

Nach dem Tätigkeits- und 2 Kassenberichten bescheinigte Dietlinde Marquard korrekt geführte

Kassen und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde. Kassenprüfer für 2017 sind Heidi Ellingen und Inge Hermes.

Dann konnten noch T-Shirts mit Landfrauenemblem zum anteiligen Preis von 10,00 € erworben werden.

Anschließend erfreute uns Helmut Beelte mit seiner Drehorgel und Bänkelgesang, wobei er uns zum Mitsingen animierte, was alle begeistert taten.

 

Am 1. 3. trafen sich 7 Vorstandsmitglieder bei Anke Bednorz um Vereinsinterna zu besprechen.

 

In die Vergangenheit entführte Cäcilie Schwamm 60 Frauen mit dem Bericht „Viktoria von Preußen“ bei Aue, Röllinghausen, am 14. 3. Die königliche Hoheit war ja die Urgroßmutter der heutigen Queen. Sie heiratete als Preußin den Welfen Ernst-August und hatte ein sehr ereignis-reiches Leben.

 

18 Ortsvertrauensfrauen kamen am 30. 3. zu Peine, Brunkensen, um verschiedene Termine zu hören und das neue Programm zu besprechen.

 

Auf das jährliche Fischessen am 6. 4. bei Peine, Brunkensen, freuten sich 93 Hungrige. Später erheiterte uns der humorvolle Vortrag „Auch schon wieder ein Jahr älter“ von Monika Kröller. So viel, wie an diesem Nachmittag wurde lange nicht gelacht.

 

 

Das Winterhalbjahr begann für 7 Vorstände am 8. 8. mit dem Treffen bei Giesela Rapp, wo u. a. das Stadtfest besprochen wurde.

 

Philosophisch wurde es am 6.9. bei Aue, Röllinghausen, für 40 Personen. Hannelore Lemme begann ihren Vortrag „Philosophie unter dem Apfelbaum“ mit dem Gedicht „Einkehr“ von Ludwig Uhland. Sie erklärte, was alles aus dem Apfel entstehen kann und Symbole, die mit ihm zusammen hängen.

 

Am 2. 10. fing die traditionsgemäße Erntedankfeier durch den Gottesdienst mit Pastor Röser-Israel in der Wettenser Kappelle für 75 Landfrauen besinnlich an. Beim Pellkartoffelessen mit vielen verschiedenen Dips und fröhlicher Unterhaltung gingen in der Scheune die Stunden schnell vorbei.

 

Wieder einmal begeisterte Ernst Meyer am 18. 10. 64 Interessierte mit seinem Dia-Vortrag „Hatari in Deutsch-Ostafrika. Tansania ist bekannt durch Livingstone, Hemmigway, Grimmek und anderen.

1848 wanderten Deutsche hierher aus und der Kilimandscharo hieß bis 1961 noch „Kaiser-Wilhelm- Spitze“. Wunderschöne Bilder weckten bei Einigen wohl die Reiselust.

Am 8. 11. trafen sich 9 Vorstandsmitglieder bei Rita Gebhardt, um Verschiedenes zu besprechen.

 

Zum reichlichen Frühstück am 11. 11. bei Flügge, Hörsum, kamen 95 Landfrauen und hörten sich später den Vortrag „Graues Haar, buntes Leben“ von Jörg Eikmann an. Im Alter stellen sich mehr Beschwerden ein, auch seelische. Deshalb sollte man jeden Tag 3 positive Dinge aufschreiben und sich des Lebens freuen!

 

62 Feierfreudige kamen am 6.12. in den liebevoll geschmückten Weihnachtssaal bei Peine, Brunkensen, wo zuerst der Brief der Ministerin Barbara Otte-Kienast verlesen wurde.

Im anschließenden Bericht „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“ erklärt Susanne Kiesel die Bedeutung der Fastenzeit, Tannenbaum, Adventskranz, Krippe, Geschenke und vieles mehr. Auch besondere Bräuche zwischen Weihnachten und Silvester waren teilweise unbekannt.

Nach einem Lied bedankte sich Marianne Bode und wünschte Allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

 

Sonstige Aktivitäten:

 

Mit 349 Personen fuhren wir nach Görlitz, Wittenberg, Wendeburg, Neustadt a. der Saale, Fürstenberg und machten eine Heimatkundetour, 115 wanderten 9 mal in verschiedenen Orten und 75 erschienen zum Erntedank-fest. Die 8 Vorträge hörten sich 531 Teilnehmer an, zu dem Ortsvertrauensfrauentreffen versammelten sich 18, an 3 Vorstandssitzungen 23 und der Büchertausch lockte 21. 16 Helfer kamen zum Stadtfest und verkauften 72 Kuchen. 63 Helfer und der Vorstand trafen sich zum Danke-schön-Kaffeetrinken auf dem Brunotteschen Hof in Wallenstedt. Zum Unesco Weltkulturerbetag bei Fagus

kamen 8 Frauen und verkauften 10 Kuchen, die gleiche Anzahl gab es auch auf dem „Tag des offenen Hofes“ in Brüggen und 19 Geburtstagskindern wurde von Vorstandsmitgliedern zu ihrem besonderen Tag gratuliert.

 

An allen Aktivitäten nahmen 1264 Frauen und Männer teil.

 

2017 verstarben 2, 9 traten aus verschiedenen Gründen aus und 11 werden als neue Mitglieder herzlich begrüßt.

 

Von den 183 Frauen ist 1 bis 50, 10 bis 60, 51 bis 70, 64 bis 80, 51 bis 90 und 6 über 90 Jahre alt.

 

 

Protokoll erstellt: Bärbel Alpers

 

„Heimatkundetag „führt die Landfrauen ins Külftal

In Hoyershausen warteten auf die rund 60 Teilnehmerinnen ein spannender Beginn. Gudrun Bosman brachte den Landfrauen die besondere denkmalgeschützte Furtwängler-Orgel in der Kirche näher. Orgel-Freunde vom Heimatverein Elze schlossen sich der Einführung in den Orgelbau an. Vor zwei Jahren wurde die Restaurierung der Orgel durchgeführt. Mit Hilfe der modernen Technik von Jürgen Woscholski konnten die Besucher Gudrun Bosman sogar live auf der Leinwand beim Orgelspiel beobachten. Anschaulich war die Präsentation auf der Leinwand, die den Aufbau sowie Schritte der Restauration der Orgel, darstellte. Der Einblick in die Orgel wird Besuchern selten dargeboten. Das Orgelspiel von Gudrun Bosman begeisterte mit seiner Vielfältigkeit des Instruments die Besucher. Gleich gegenüber im DGH wurde eine Suppe servierte. So kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Nach kurzer Fahrt ging es nach Rott. Die alte Kapelle versetzte die Gäste in Erstaunen. Der asiatisch anmutende Altar ließ Fragen aufkommen. Auch die Wetzrillen in der Eingangstür erinnerten an vergangene Zeiten. Die großflächigen Bilder von Leo Krytofiak führten wieder in die Moderne. Lübbrechtsen war das nächste Ziel der Landfrauen aus dem Altkreis Alfeld. Insbesondere die Totenkronenkonsolen in der Kapelle wurden bestaunt. Kapellen und die Mutterkirche Marien-Lamberti im Külftal zeigen die vielfältige Geschichte der Dörfer. Gelegenheit zum Besuch des Ateliers von Birgit Hagen gab es auch. Bei Kaffe und Kuchen wurde anschließend ins Dorfgemeinschaftshaus in Lübbrechtsen eingeladen. Mit netten Gespächen über das erlebte endete der ereignisreiche Tag im Külftal. Allen die zum Gelingen diese Tages beigetragen haben an dieser Stelle Danke.

 

Landfrauenverein Alfeld

Im Herbst 1946 trafen sich 22 Landfrauen und gründeten den Alfelder Landfrauenverein.

Es war Nachkriegszeit und viele Bäuerinnen mussten die Arbeit ihrer Männer übernehmen. Viele Menschen, die durch Flucht und Vertreibung nach Westdeutschland kamen, mußten versorgt werden. Der Bedarf an Information in landwirtschaftlichen Fragen war groß. Also standen die Themen fest.

Auch Nichtbäuerinnen hatten Interesse an den Themen und schlossen sich den Bäuerinnen an. Aus den rein fachlichen Vortägen wurden, auch durch die Gründung der LEB, informative Referate aus allen Bereichen des Lebens.

In unserem Verein fanden und finden außerdem viele Aktivitäten statt.30 Jahre gab es eine Tanzgruppe unter der Leitung der erst kürzlich verstorbenen und von allen sehr vermissten Uschi Gödecke. Ein besonderer Auftritt der Tanzgruppe war im Olympiastadion in Berlin anläßlich der 100 Jahr-Feier der Landfrauen.An jedem 1. Montag im Monat wandern die Landfrauen in der Umgebung eines der angeschlossenen Dörfer.Es werden gemeinsame Reisen und Tagesfahrten unternommen. In diesem Jahr z.B.Schloß Augustusburg in Brühl, das Haus der Geschichte in Bonn u.s.w.Mit unseren reichhaltigen Kuchenbuffets auf der grünen Meile erfreuen wir in jedem Jahr die Besucher des Alfelder Stadtfestes.

Es gehörten auch Schneider- und Hardangerschulungen zu unserem Programm.

Ein so starker Verein wie der Unsere hilft selbstverständlich Menschen, denen es nicht so gut geht. Mit unserer alljährlichen Weihnachtsspende unterstützten wir die Hospizgruppe des Alfelder Krankenhauses, das Kochen mit Kindern in der Dohnser Schule, Alfelder Brandopfer, Tischlein deck dich, die Alfelder Tafel und vieles mehr.

Heute, nach 70 Jahren, ist Integration wieder ein großes Thema mit vielfältigen Aufgaben für die Landfrauen. Unsere Türen sind offen, denn in einer Gemeinschaft, oder mit Hilfe einer Gemeinschaft bekommt das Leben eine andere Qualität.

An unserem Ehrentag wollten wir uns bei allen Mitgliedern mit einem Blümchen bedanken, die länger als 40 Jahre unserem Verein die Treue hielten.

M. Bode und G. Rapp


© Kreis

Tätigkeitsbericht der Alfelder Landfrauen 2016

 

Mit guten Wünschen für das neue Jahr begrüßte Marianne Bode am 13. 01. 61 Landfrauen bei Aue, Röllinghausen. Dann entführte uns Sven Achtermann in seinem Vortrag „Kurs Nord, Spitzbergen im Reich der Eisbären“ zu einer Expeditionsfahrt. Auf Bildern von Nordlichtern, Packeis, Eisbergen und Begegnungen mit Tieren und Vögeln bewunderten wir die einmalige Landschaft.

 

26 Verkleidete freuten sich auf die Karnevalssitzung am 24. 01. in Weenzen.

 

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung am 16. 02. bei Peine, Brunkensen, gedachten 78 Mitglieder der verstorbenen Ingrid Feig aus Dehnsen und hießen Elsa Denecke, Christa Richter und Doris Schwarze-Franke aus Brunkensen, Gudrun Klages aus Duingen, Marianne Kloth aus Freden, Monika und Erhard von Dufving aus Hoyershausen, Ruth Bartels und Helga Schmerse aus Marienhagen und Hedda Beutner aus Sibbesse herzlich willkommen. Gudrun Mushardt wurde als Gast begrüßt.

Nach Tätigkeits- und 2 Kassenberichten bestätigte Dietlinde Marquardt eine gut geführte Kasse und nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde Heidi Ellingen als neue Kassenprüferin gewählt. Von der Weihnachtsspende soll die Alfelder Tafel 600 € bekommen, Margret Stübner und 3 Kinder bedankten sich mit Kuchen für 200,00 € Unterstützung.

Im anschließenden Vortrag „Der gesteuerte Mensch“ von Iris Kracke aus Hannover wurde uns gezeigt, wie wir durch Duftstoffe, Musik, Geräuschen und Farben manipuliert werden.

 

Am 09. 03. trafen sich 15 Ortsvertrauensfrauen bei Peine, Brunkensen, um das neue Programm zu besprechen. Heidemarie Denecke aus Alfeld trat aus persönlichen Gründen von dem Posten zurück.

 

Zur Fortsetzung ihrer ersten Geschichte kamen 78 Interessierte am 17. 03. zu Flügge, Hörsum, um sich „Liebe im Schatten der Mauer“ von Regine Cäcilie von Albrecht aus Wendeburg anzuhören. Die Entwicklung bis zur Grenzöffnung ließ viele Erinnerungen daran aufkommen.

 

Das Fischessen am 04. 04. lockte 82 Hungrige zu Peine, Brunkensen, wo Corinna Zühlsdorf aus Eimsen von ihrer Arbeit bei der „Tafel“ in Alfeld erzählte. Dankbar nahm sie die Spende von 600.00 € für Bedürftige entgegen.

Passend zum Essen erzählte Christine Patzwall aus Duderstadt über „Magen und Darm- mehr als nur Verdauung“. Bei Störungen des normalen Ablaufs drohen Durchfall, Austrocknung oder Verstopfung. Fettiges Essen, Stress und Bewegungsmangel sind oft Ursachen für Beschwerden.

 

Am 03. 05. trafen sich 8 Vorstandmitglieder bei Marianne Bode und besprachen verschiedene Themen.

 

Als Dank sahen am 24. 06. 65 ehrenamtliche Helfer den Film „Ich bin dann mal weg“.

 

Am 30. 08. bereiteten 5 Vorstände bei Dörte Cordes-Habeney das Stadtfest vor.

 

Etwas Besonderes war das 70jährige Jubiläum des Landfrauenvereins Alfeld am 21. 09. bei Aue, Röllinghausen, für 79 Frauen, die sich zuerst die Ausstellung von Bildern und Zeitungsausschnitten ansahen und dadurch an vieles erinnert wurden.

Nach der Begrüßung hielt Marianne Bode einen kleinen Rückblick, der mit dem 16. 01. 1946 begann. Irma Bartens aus Eimsen als 1. Vorsitzende, Else Bender aus Föhrste und Hildegard Bode aus Wettensen sind uns nur von den 22 Gründungsmitgliedern bekannt. In den 70 Jahren gab es 5 erste Vorsitzende: Irma Bender aus Eimsen, Marlis Schewior aus Mölmerhagen, Gertrud Sievers aus Godenau, Irmgard Vespermann aus Hoyershauen und seit 1995 Marianne Bode aus Wettensen.

Viele Aktivitäten werden im Verein angeboten und durch Spenden Menschen geholfen.

Marianne Bode dankte Mitgliedern und Vorstand für die Treue , denn ohne sie wäre alles nicht machbar.

 

 

 

Nach dem Erinnerungsfoto der 48 langjährigen Mitglieder machte uns Ingrid Pawelczak mit „Astrid Lindgren“ bekannt. Geborgenheit und Freiheit bescherten ihr eine glückliche Kindheit, die man in ihren vielen Büchern nachempfinden kann. 30 verschiedene Auszeichnungen, darunter der schwedische Staatspreis für Literatur, Schulen und Straßen zeugen von ihrer Beliebtheit.

 

Nach einem Gottesdienst mit Pastor Schlimme am 17. 10. in der herbstlich geschmückten Wettenser Kapelle freuten sich 58 Teilnehmer auf das Pellkartoffelessen mit Dips.

 

Das vielseitige Frühstück stand für 73 Frauen im Mittelpunkt der Versammlung am 22. 10. bei Flügge, Hörsum, wo uns Marianne Bode mit dem Erlös von 2100 € beim Stadtfestverkauf überraschte. Viele fühlten sich bei der Beschreibung „Entschuldigung, ich bin nicht an allem schuld“ von Christine Aden-Loest aus Hildesheim angesprochen. Besonders Frauen leiden seit Kindheit an Schuldgefühlen und tun alles, um anerkannt und geliebt zu werden. Nie--immer--alles--keiner-- sind einige der Mund-tot-mach-Worte.

 

Gespannt warteten 54 Interessierte am 15. 11. bei Aue, Röllinghausen auf den Vortrag von Ernie Meyer aus Ütze mit dem Thema „Auf den Spuren prominenter Politiker durch Hinterpommern“. Bekannte Persönlichkeiten wie Götz George, Adolf Hitler, Bismarck, Rommel, Chruschtschow,

v. Dönhoff und viele Andere wurden in ihren Orten vorgestellt und immer wieder begeisterte die herrlichen Landschaftsbilder.

 

Weihnachtlich motiviert kamen 106 Landfrauen am 07. 12. in den festlich geschmückten Saal von Peine, Brunkensen.

Nach der Begrüßung gab Marianne Bode bekannt, dass die Spende von 200,00 € an „Kochen mit Kindern“ geht und 600,00 € zur Schülerhilfe an bedürftige Kinder.

Superindententin Katharina Henking erzählte anschließend über „Wurzeln unserer Advents- und Weihnachtszeit“. Die besondere Bedeutung des 25. 12., des Adventskalenders, Tannenbaum, Kugeln, Lametta, Gebäck und vieles Andere war überwiegend unbekannt.

Als Dank für die interessante Interpretation überreichte Marianne Bode ihr einen Obolus für die Kirchenstiftung, unser Kochbuch und das Landfrauenjahrbuch.

Zum Schluss wünschte sie uns allen frohe und gesunde Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr.

 

Sonstige Aktivitäten:

 

Nach Köln fuhren 20 Personen, 36 freuten sich auf das Spargelessen in Rhaden-Tonnenheide, 73 meldeten sich zur Tagesfahrt nach Hofgeismar und 36 fuhren zum Konzert nach Hamburg.

Die 7 Vorträge hörten sich 550 Teilnehmer an, zu den 4 Vorstandssitzungen trafen sich 27,

15 Ortsvertrauensfrauen besprachen das Programm und der Vorstand gratulierte an 25 besonderen Geburtstagen.

Das Kochen in der Dohnser Schule mit Margret Stübner findet wöchentlich mit 10-14 Kindern statt.

Auf dem Stadtfest wurden 74 Torten angeboten und 15 Frauen kamen zum Helfen.

Zum Markt der Nationen wurden von 8 Teilnehmern 15, von Landfrauen gebackene, Kuchen verkauft.

Die Karnevalssitzung erfreute 26, zur Erntedankfeier kamen 58, 65 sahen sich als Dank den Film „Ich bin dann mal weg“ an, der Büchertausch lockte 16 und zur Bezirkstagung fuhren 2 Mitglieder.

208 Wanderer trafen sich monatlich an 10 verschiedenen Orten.

 

An allen Aktivitäten nahmen 1318 Frauen und Männer teil.

 

2016 verstarben 3, 5 traten aus und 2 wurden neue Mitglieder.

 

Von den nun 184 Landfrauen ist 1 bis 50, sind 8 bis 60, 42 bis 70, 64 bis 80, 62 bis 90 und 9 über 90 Jahre alt.

 

Protokoll erstellt:

 

 

Bärbel Alpers

© KreislandFrauen Alfeld